Erfolgspotentialerfassung

Der Ansatz der Erfolgspotentialerfassung eignet sich zur Schärfung der ökonomischen Einschätzungs- und Bewertungskompetenz einzelner Mitarbeiter oder des ganzen Unternehmens. Er teilt sich in neun Phasen und zwei Ebenen.

Auf der Ebene des realen Veränderungsprozesses wird eine repräsentative Anzahl von Mitarbeitern in ein Unternehmensassessment einbezogen. Dazu wird das betrachtete Unternehmen gedanklich in acht Teilsysteme gegliedert, die mittels eines teilstrukturierten Fragebogens durch die Mitarbeiter bewertet werden. In die Formulierung der Fragen fließen die zuvor formulierten Sollkonzepte, die sich an den langfristigen Unternehmenszielen orientieren, mit ein. Die Ergebnisse des Assessments fließen in die Phasen auf der Simulationsebene mit ein, an denen eine Gruppe von ca. fünf Personen aus im Veränderungsprozess involvierten Bereichen des Unternehmens arbeitet. Ein fiktives Investitionsbudget wird auf die acht Teilsysteme aufgeteilt und gleichzeig muss abgeschätzt werden, welche zu erwartende Ergebnisse mit diesen virtuellen Investitionen nachher mit den Schätzwerten verglichen werden. Aus diesem Vergleich ergeben sich die dann noch nicht realisierten Erfolgspotenziale.

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Dr. rer. nat. Rene Vossen
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